Prof. Dr. Magdalene L. Frettlöh

Ordentliche Professorin für Systematische Theologie (Dogmatik)

Institut für Systematische Theologie

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magdalene.frettloeh@unibe.ch
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A508
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Universität Bern
Institut für Systematische Theologie
Länggassstrasse 51
CH-3000 Bern 9
Sprechstunde
nach Vereinbarung
seit HS 2011  Professorin für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern  
17.11.2010   Ernennung zur apl. Professorin an der Ruhr-Universität Bochum  
2006-2011   Rektorin des Kirchlichen Fernunterrichts der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)  
2004-2005   Vertretung des Lehrstuhls für Systematische Theologie/Ökumenik und Dogmatik an der Evang.-theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum  
2003/04   Vertretung der Professur für „Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie und Ökumene“ an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn  
2004-2010   Privatdozentin für Systematische Theologie an der Evang.-theol. Fakultät der RUB  
14.01.2004   Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum mit der Schrift „Gott Gewicht geben“ (2007 Auszeichnung mit dem Wiss. Förderpreis der Marga Bührig-Stiftung/Basel)  
1998-200   Wiss. Assistentin an der Evang.-theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl für Systematische Theologie/Dogmatik  
12.11.1997   Promotion an der Ruhr-Universität-Bochum (Auszeichnung der Dissertation „Theologie des Segens“ mit dem Wilhelm-Hollenberg-Preis)  
1995-1998   Wiss. Mitarbeiterin an der Evang.-theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl für Systematische Theologie/Dogmatik  
1992-1995   Wiss. Assistentin an der Evang.-theol. Fakultät der Universität Bern am Lehrstuhl für Systematische Theologie/Dogmatik  
1987-1992   Vikarin und Pastorin der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld  
1979-1987 Studium der Evangelischen Theologie in Bethel, Heidelberg und Bern  
  • ReVision von Grundthemen reformierter Dogmatik:
    • Erwählungslehre, Gottes- und Trinitätslehre, Christologie, Eschatologie
  • Theologischer gender-Diskurs im Kontext des Bilderverbots
  • Die Aktualität der Theologie Karl Barths
  • Studien zur Theologie des Segens und Praxis des Segnens, zur Theologie und Ethik der Gabe, zur Theologie des Namens und des Raumes
  • Evangelische Gotteslehre und rabbinisches Gottdenken

Publikationen (in Auswahl)

1. Monographien

  • Theologie des Segens. Biblische und dogmatische Wahrnehmungen, Chr. Kaiser/GVH: Gütersloh 1998; 5. Neuauflage 2005 (436 S.).
  • Wenn Mann und Frau im Bilde Gottes sind … Über geschlechtsspezifische Gottesbilder, die Gottesbildlichkeit des Menschen und das Bilderverbot, foedus: Wuppertal 2002 (86 S.).
  • Gott Gewicht geben. Bausteine einer geschlechtergerechten Gotteslehre, Neukirchener: Neukirchen-Vluyn 2006, 2. Aufl. 2009 (368 S.).

2. Aufsatz- und Redenbände

  • Worte sind Lebensmittel. Kirchlich-theologische Alltagskost, Erev-Rav: Wittingen 2007 (193 S.).
  • Gott, wo bist Du? Kirchlich-theologische Alltagskost. Bd. 2, Erev-Rav: Wittingen 2009 (238 S.).
  • Ein Wort gibt das andere. Predigten und andere Wort-Gaben aus dem Kirchlichen Fernunterricht, Erev-Rav: Uelzen 2010 (312 S.).
  • Tastend von Gott reden. Drei systematisch-theologische Antrittsvorlesungen aus Bern. Mit einem Geleitwort von Silvia Schroer, tvz: Zürich 2013 (168 S.).
  • »Mutuum colloquium …«. Gehörige Wechsel- und Widerworte Gottes und der Menschen, (Erev-Rav-Hefte: Biblische Erkundungen 17), Erev-Rav: Uelzen 2016 (353 S.).

3. Editionen

  • Mitherausgeberin der Göttinger Predigtmeditationen (seit 2010).
  • Mitherausgeberin der Reihe «Jabboq», Bd. 1–7, GVH: Gütersloh 2001-2007.
  • (gemeinsam mit Jan-Dirk Döhling), Die Welt als Ort Gottes – Gott als Ort der Welt. Friedrich-Wilhelm Marquardts theologische Utopie im Gespräch, Chr. Kaiser/GVH: Gütersloh 2001 (173 S.).
  • (gemeinsam mit Hans P. Lichtenberger), Gott wahr nehmen. Festschrift für Christian Link zum 65. Geburtstag, Neukirchener: Neukirchen-Vluyn 2003 (XX + 599 S.).
  • (gemeinsam mit Kerstin Schiffner u.a.), Fragen wider die Antworten, GVH: Gütersloh 2010 (586 S.).
  • (gemeinsam mit Frank Mathwig u.a.), Reihe »reformiert!«, tvz: Zürich 2013ff.
  • (gemeinsam mit Matthias Käser-Braun), Zitat und Zeugenschaft. Eine Spurensuche im Werk von Elazar Benyoëtz (Erev-Rav-Hefte: Israelitisch denken lernen 8), Uelzen 2017 (180 S.)

4. Aufsätze

  • Trost und Trostlosigkeit im Heidelberger Katechismus, in: „Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?“ Die christliche Botschaft im Kontext heutiger Lebensentwürfe. 58. Hauptversammlung des Reformierten Bundes vom 30. März – 1. April 2000 in Dresden. Dokumentation, hg. im Auftrag des Moderamens des Reformierten Bundes von Hermann Schaefer, Wuppertal 2000, 25-52.
  • Der Charme der gerechten Gabe. Beobachtungen zur Gabentheologie der paulinischen Kollekte für Jerusalem, in: Jabboq 1 (2001), 105-161.
  • Der auferweckte Gekreuzigte und die Überlebenden sexueller Gewalt. Kreuzestheologie genderspezifisch wahr genommen, in: Das Kreuz Jesu. Gewalt – Opfer – Sühne, hg. von Rudolf Weth, Neukirchen-Vluyn 2001, 77-104.
  • Gottes „Mutterschößigkeit“ – ein weibliches Gottesbild? Zur möglichen Unmöglichkeit geschlechtsspezifischer Rede von Gott, in: Jabboq 3 (2002), 135-217.
  • „... daß er im Brauch und Nutz soll stehen“. Zu Motiven einer Theologie des Namens in Martin Luthers Auslegungen der ersten Vaterunser-Bitte und des zweiten Gebots, in: Gott wahr nehmen, a.a.O., 65-96.
  • Eine gewisse unmögliche Möglichkeit, vom Ereignis der Begegnung zu sprechen. Auch eine Einladung, (Karl Barth mit) Jacques Derrida zu lesen, in: Momente der Begegnung. Impulse für das christlich-jüdische Gespräch. Bertold Klappert zum 65. Geburtstag, hg. von Michael Haarmann/Johannes von Lüpke/Antje Menn, Wuppertal/Neukirchen-Vluyn 2004, 221-228.
  • „Der Mensch heißt Mensch, weil er ... vergibt“? Philosophisch-politische und anthropologische Vergebungs-Diskurse im Licht der fünften Vaterunserbitte, in: Jabboq 5 (2004), 178-214.
  • „Das Ja vor jeder Frage“. Karl Barths Lehre von Gottes Gnadenwahl – ein Beitrag zum gegenwärtigen Subjektivationsdiskurs, in: ZDTh 20/2 (2004), 103-146.
  • „Ja den Namen, den wir geben, schreib ins Lebensbuch zum Leben“. Zur Bedeutung der biblischen Metapher vom „Buch des Lebens“ für eine entdualisierte Eschatologie, in: Alles in allem. Eschatologische Anstöße. J. Christine Janowski zum 60. Geburtstag, hg. von Ruth Heß und Martin Leiner, Neukirchen-Vluyn 2005, 133-166.
  • „Und ... höchst anmutig sei das Danken“. Gabetheologische und -ethische Perspektiven auf den Dank als Ereignis, in: NZSTh 47/2 (2005), 198-225.
  • Der trinitarische Gott als Raum der Welt. Zur Bedeutung des rabbinischen Gottesnamens māqōm für eine topologische Lehre von der immanenten Trinität, in: Der lebendige Gott. Auf den Spuren neueren trinitarischen Denkens, hg. von Rudolf Weth, Neukirchen-Vluyn 2005, 197-232.
  • „Gott ist im Fleische ...“. Die leibeigene Dimension der Inkarnation Gottes beim Wort genommen, in: Jabboq 6 (2006), 186-229.
  • Christus als Gärtner. Biblisch- und systematisch-theologische, ikonographische und literarische Notizen zu einer messianischen Aufgabe, in: Jabboq 7 (2007), 161-203.
  • Verwund(er)ung und Vergnügen – oder: warum ich als Theologin nicht aufhören mag, von Karl Barth zu lernen und ihm zu widersprechen, in: ZDTh 24 (2008), 48-72.
  • Vergebung oder „Vernarbung der Schuld“? Theologische und philosophische Notizen zu einer fragwürdigen Alternative im gesellschaftlichen Umgang mit Schuld, in: EvTh 70/2 (2010), 116-129.
  • Welches Gottesbild vermittelt der Gekreuzigte? Eine Misserfolgsgeschichte in einer erfolgsorientierten Welt, in: Theologinnen Berichte aus der Arbeit des Konventes Evangelischer Theologinnen in der Bundesrepublik Deutschland. Nr. 25 (2012), 9–31.
  • Wenn (Schrift-)Worte sich in Bilder einschreiben. Zum mehrstelligen Verhältnis von Wort und Bild, in: ThZ 69/3 (2013), 238–265.
  • Gender und Tod. Zum Stand der Forschung in der Dogmatik, in: Silvia Schroer (Hg.), Sensenfrau und Klagemann. Sterben und Tod mit Gendervorzeichen, Zürich 2014, 100–102.
  • »Noch unfertig erblickten mich deine Augen …« (Ps 139,16). Begründete Hoffnung angesichts von Stillgeburten, in: FAMA 31/2 (2015), 15f.
  • Von weisheitlicher Theanthropologie und vergnügten TheologInnen – oder: der Heilige Geist Geist als Tanzlehrer. Notizen zu Karl Barths Einführung in die evangelische Theologie, in: Karl Barth als Lehrer der Versöhnung (1950–1968): Vertiefung – Öffnung – Hoffnung. Beiträge zum Internationalen Symposion vom 1. bis 4. Mai 2014 in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden, hrsg. von Michael Beintker, Georg Plasger und Michael Trowitzsch, Zürich 2016, 417–448.
  • »… damit zu den Völkern der Segen Abrahams komme in Christus Jesus«. Die Christologie der Grundartikelerweiterung in der Kirchenordnung der EKHN erwählungs-, rechtfertigungs- und segenstheologisch bedacht, in: BlickPunkt.e. Materialien zu Christentum, Judentum, Israel und Nahost, 2016/6, 6–16.
  • »… denn Gott kann nicht lügen noch trügen«. Das christliche Bekenntnis zur Israel-treue Gottes – einige Notizen, in: Israelsonntag 2017: Von unendlicher Huld und Treue … 2. Buch Mose 34,6. Predigthilfe & Materialien für die Gemeinde, hrsg. von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin 2017, 34–39.
  • »Gott wählte unser Leiden […] zu seinem eigenen Leiden«. Was bedeutet die von Ewigkeither geschehene Rechtfertigung Gottes angesichts geschöpflichen Leidens in der Zeit?, in: ZDTh 33/2 (2017), 7–55.
  • »Und führe uns nicht in Versuchung …«. Die abgründigste Unservater-Bitte?, in: FAMA 33/4 (2017), 13–15.
  • Die Gnade im Recht – ein Weg zur Versöhnung? Beobachtungen und Reflexionen zu den Confessionesin Nina Grosses Film Das Wochenendeim Anschluss an die Debatte um das Gnadengesuch Christian Klars 2007, in: Julia Enxing/Jutta Koslowski (Hg.), Confessio. Schuld bekennen in Kirche und Öffentlichkeit (Beiheft zur Ökumenischen Rundschau 116), Leipzig 2018, 169–189.